Aktuelles aus dem Eisenbahnmuseum

10.09.2017:

Einen Film über unser Museum hat das Kabeljournal produziert: https://www.facebook.com/erztv/videos/1859506817711018/.

Dieser Link ist ein weiteres Mal auf unserer Museumsseite zu finden. Vielen Dank an die Mitarbeiter vom Kabeljournal!

03.09.2017:

Mit Hektorsound über den Erzgebirgskamm zu Schloss und Brauerei Chyše (Chiesch)

Unter diesem eigenwilligen Motto hatte der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. (VSE) am 26. August zu einer Sonderzugfahrt eingeladen, bei der zwei historische Dieselloks zum Einsatz kamen. Unterstützung bekam die wegen ihrer bellenden Motorgeräusche als „Hektor“ bekannte V75 018 durch ihre tschechische „Schwester“ T435.0145. Von Schwarzenberg aus ging die Fahrt zunächst über den Erzgebirgskamm hinweg, danach weiter über Karlovy Vary (Karlsbad) und Bečov nad Teplou (Petschau) nach Chyše (Chiesch). Hier konnten die Fahrgäste das Schloss besichtigen und sich im Anschluss daran in der benachbarten Schlossbrauerei stärken sowie das hier gebraute Bier verkosten. Das Regenwetter blieb zum Glück am Erzgebirgskamm zurück, so dass die Gäste Fahrt und Programm in Chyše (Chiesch) im Sonnenschein bei hochsommerlichen Temperaturen genießen konnten. Eine Gruppe englischer Eisenbahnfreunde nutzte die Fahrt zur Reise vom Erzgebirge ins böhmische Becken. Auf der Rückfahrt mussten sich beide Lokomotiven erneut mächtig ins Zeug legen, als nochmals der Erzgebirgskamm bei Pernink (Bärringen-Abertham) auf einer Höhe von 915 Metern zu überwinden war. Nicht von ungefähr trägt die Strecke von Karlovy Vary (Karlsbad) nach Johanngeorgenstadt den Namen „Erzgebirgischer Semmering“, sind hier doch auf ca. 47 Kilometern Streckenlänge 535 Höhenmeter zu überwinden. Die langsamlaufenden Sechszylindermotoren der beiden Lokomotiven boten eine eindrucksvolle Geräuschkulisse, die selbst die Herzen der „eingefleischtesten“ Dampflokfans höherschlagen lässt. Nach Bezwingen des Erzgebirgskamms verabschiedete sich die tschechische Lok T435.0145 von ihren Fans und kehrte ins Heimatdepot Plzeň zurück. Fahrgäste und VSE-Mitglieder bedanken sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den befreundeten Eisenbahnern aus dem Nachbarland für die gute Zusammenarbeit. Neue Ideen für zukünftige Projekte wurden auch schon entwickelt und man darf gespannt sein! Pünktlich erreichte der VSE-Museumszug seinen Ausgangsbahnhof Schwarzenberg und die aussteigenden Fahrgäste dankten herzlich für einen gelungenen Ausflug, der durch die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder erst möglich wurde. Am 23. September lädt der VSE zu einer weiteren Fahrt ein. Dann zieht eine moderne Diesellok den Museumszug nach Meißen. Dort besteht die Möglichkeit zum Besuch der Winzergenossenschaft oder zu einer Fahrt mit einem historischen Schaufelraddampfer entlang der Sächsischen Weinstraße nach Seußlitz und zurück. (PM VSE e.V.)

28.08.2017:

Die Jahresgalerie sowie die Terminseite wurden aktualisiert.

Erzgebirgische Aussichtsbahn verkehrte zum Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest

Am 19. und 20. August 2017 gingen die historischen Triebwagen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn ein weiteres Mal auf die Strecke zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz. Aus Anlass des in Schwarzenberg stattfindenden Altstadt- und Edelweißfestes startete am Sonnabend der Fahrbetrieb später und bot am Abend dafür eine spätere Rückfahrtmöglichkeit, damit der eigene PKW einen freien Tag einlegen konnte. Dass am späten Freitagabend über dem Erzgebirge tobende Gewitter hatte für eine kleine Störung gesorgt, hatte doch ein umgestürzter Baum bei Walthersdorf die Strecke kurzzeitig blockiert. Selbstverständlich war die Störung bekannt und Einsatzkräfte der Erzgebirgsbahn konnten das Hindernis binnen weniger Minuten beseitigen und der Zug seine Fahrt fortsetzen. Neben mehreren Reiseveranstaltern, die die Aussichtsbahn zum Teil bereits wiederholt nutzten, kamen Gäste aus nah und fern. Zwei Schweizer erfreuten sich während der Fahrt im historischen Zug über die im schönsten Sonnenlicht strahlenden Aussichten auf das Erzgebirge. Das schöne Wetter wurde auch von Radfahrern genutzt um eine Strecke mit der Bahn, und weiter mit dem Rad, zu fahren – so fuhr zum Beispiel am Sonntag ein 90-jähriger Mountainbiker mit der Aussichtsbahn von Markersbach bis Scheibenberg. Das nächste Mal geht die Erzgebirgische Aussichtsbahn dann am 9. und 10. September 2017 unter dem Motto „Feststimmung in Cunersdorf und Raschau-Markersbach“ auf die Reise. Die historischen Triebwagen verkehren dann wieder nach einem eigens auf das Festgeschehen abgestimmten Fahrplan und bieten, neben guten An- und Abreisemöglichkeiten, auch so manche Überraschung - am Samstagabend erhält jeder Fahrgast im Zug ein Freibier! Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke sowie im Internet unter www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de. Kurzentschlossene Fahrgäste können ihre Fahrkarte auch beim freundlichen Zugpersonal erwerben. (PM TVE e.V.)

23.08.2017:

Die Jahres- sowie die EAB-Galerie wurden aktualisiert.

06.08.2017:

Aktuelle Bilder in der Jahresgalerie.

13.07.2017:

Aussichtsbahn unterwegs anlässlich des Schlossparkfestes in Schlettau

Am 08. und 09. Juli 2017 war der Museumszug des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V., gezogen von der historischen Diesellok der Baureihe V100, zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg unterwegs. Das Wochenende stand unter dem Motto: „Schlossexpress nach Schlettau“. Das Schlossparkfest in Schlettau mit seinem unterhaltsamen Programm war Anziehungspunkt für Groß und Klein. Am Samstag begann der Fahrbetrieb der Aussichtsbahn planmäßig erst am Nachmittag in Schwarzenberg. Der Fahrplan war eigens auf die Feierlichkeiten im schönen Park von Schloss Schlettau ausgerichtet und bot den Fahrgästen einen extra langen Aufenthalt in Schlettau um die abendliche Livemusik und das Feuerwerk mitzuerleben. Zu später Stunde ging es dann mit der EAB auch wieder heimwärts Richtung Annaberg-Buchholz sowie Schwarzenberg. Leider blieb aber die Resonanz, v.a. auf die angebotenen Nacht- und Rückfahrmöglichkeiten, hinter den Erwartungen der Organisatoren. Im Laufe der beiden Tage nutzten dennoch über 400 Gäste aus Nah und Fern die Möglichkeit zur beschaulichen Fahrt zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz und konnten sich im mitgeführten Büffetwagen vom VSE-Serviceteam kulinarisch mit einem regionalen Imbiss-Angebot verwöhnen lassen. Am Sonntag konnte in den Zügen der Aussichtsbahn eine Gruppe kleiner Eisenbahner begrüßt werden. Der Nachwuchs der Dresdner Parkeisenbahn nutzte den sommerlichen Tag im Erzgebirge um die aussichtsreiche Eisenbahnstrecke kennenzulernen und anschließend dem Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg einen Besuch mit ausführlicher Führung abzustatten. Das nächste Mal geht die Erzgebirgische Aussichtsbahn dann am 19. und 20. August 2017 auf die Reise. Anlässlich des alljährlichen Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfestes werden dann die historischen Schienenbusse unterwegs sein. (PM TVE e.V.)

 Aktuelle Bilder in der EAB- und Jahresgalerie.

 01.07.2017:

Historische Diesellok bringt Erzgebirgische Aussichtsbahn als „Schlossexpress nach Schlettau“

Nachdem am 10. und 11. Juni 2017 die historischen Triebwagen auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn zum Einsatz kamen und die Fahrgäste zur 650-Jahrfeier nach Walthersdorf brachten, steht in Kürze schon die nächste Feierlichkeit an der Eisenbahnstrecke an. Das Wochenende 08. und 09. Juli steht unter dem Motto: „Schlossexpress nach Schlettau“. Nur wenige Fußminuten vom „heimlichen Hauptbahnhof“ der Aussichtsbahn, dem Bahnhof Schlettau, lockt das Schloss Schlettau mit seinem Schlossparkfest und einem Veranstaltungsprogramm im Park und Schloss: Musik, mittelalterliches Treiben, Gaumenfreuden, ein tolles Feuerwerk uvm. warten auf Groß und Klein! Gegen Vorlage der gültigen Aussichtsbahn-Fahrkarte am Parkeinlass erhalten Fahrgäste der Erzgebirgischen Aussichtsbahn am Samstag und Sonntag freien Eintritt ins Festgelände des Schlossparkfestes. Das komplette Festprogramm ist erhältlich unter www.schlettau.de. Darüber hinaus besteht am Samstagabend die Möglichkeit, das zauberhafte Schloss Schlettau eigenständig zu erkunden. Diese individuelle Schlossbesichtigung ist bis 22.30 Uhr und gegen ein Entgelt von 3,50 €/Erw. und 2,50 €/Kind möglich. Einlass ist von 20.00 Uhr bis 20.30 Uhr sowie von 21.15 Uhr bis 21.45 Uhr. Passend zu den Höhepunkten des Schlossparkfestes verkehrt der historische Zug am Sonnabend nach einem eigens darauf abgestimmten Sonderfahrplan. Der erste Zug fährt um 14.10 Uhr ab Schwarzenberg. 19.00 Uhr kann dann der abendliche Ausflug ab Schwarzenberg starten, Ankunft in Schlettau 19.42 Uhr, Rückfahrt 23.55 Uhr ab Schlettau nach Schwarzenberg. In Annaberg-Buchholz unt Bf heißt es um 16.10 Uhr “Steigen Sie bitte ein”. Außerdem fährt der Schlossexpress um 20.35 Uhr nach Schlettau, Ankunft in Schlettau 20.57 Uhr, Rückfahrt 22.45 Uhr ab Schlettau nach Annaberg-Buchholz. Am 09. Juli 2017 fahren die Züge dann wieder nach dem bekannten Fahrplan um 09.10 Uhr und 14.10 Uhr ab Schwarzenberg und um 11.10 Uhr und 16.10 Uhr ab Annaberg-Buchholz unt Bf. Der VSE-Museumszug wird an beiden Tagen von einer historischen Diesellok der Baureihe V100 gezogen. Lokomotiven dieses Typs zogen über zwanzig Jahre die Reisezüge auf dieser Strecke. Dank des Engagements der Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft mbH Pressnitzalbahn (PRESS) kann heute noch eine solche Lok zum Einsatz gelangen. Im mitgeführten Büffetwagen des Museumszuges können sich die Fahrgäste bei einem erzgebirgischen Imbiss stärken und dabei auch von dort die sich bietenden Aussichten genießen.Während der Öffnungszeiten des Eisenbahnmuseums Schwarzenberg verkehrt der Zug bis ins Eisenbahnmuseum Schwarzenberg und beginnt auch dort. Auch in diesem Jahr gilt die ErzgebirgsCard für eine einfache Fahrt als Fahrkarte. (PM TVE e.V.)

„Halbjahresweihnacht“ – Mit dem VSE-Museumszug zu den Glasbläsern nach Lauscha

Unter diesem Motto hatten am 24. Juni 2017 die Mitglieder des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. mit einem Augenzwinkern eingeladen und fast 100 Fahrgäste folgten diesem Angebot. Einige Gäste reisten extra aus Gera an, um das thüringische Lauscha von Schwarzenberg aus im VSE-Sonderzug zu erkunden. Zwei Übernachtungen nahm man gern in Kauf, um morgens pünktlich am Zug sein zu können. Großes Erstaunen herrschte, als statt des Museumszuges mit moderner Diesellok am Morgen ein moderner Triebwagen der Marke „Desiro“ der Länderbahn am Bahnsteig stand. Insbesondere vermissten viele Sonderzugteilnehmer den Speisewagen. Die Enttäuschung wich jedoch rasch, als die Gäste mit einem improvisierten Imbissverkauf empfangen wurden und keiner hungrig oder durstig bleiben musste. Im Laufe des hochsommerlichen Tages traten dann auch die Vorteile des modernen Fahrzeuges deutlicher zu Tage, die großen Fenster und die Klimaanlage machten sich positiv bemerkbar. Nach Zustieg der letzten Fahrgäste im vogtländischen Reichenbach gab es dann für alle die wollten, eine Kostprobe vom erzgebirgischen Stollen. Eine weitere Überraschung wartete dann im Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg auf die Reisenden. Hier brachte die Metzgerei Friedrich aus Trebgast für jeden eine Portion warmen Leberkäses mit Brötchen an den Zug. Im Bahnhof Sonneberg staunten neben den Fahrgästen auch die Vereinsmitglieder nicht schlecht. Die Mitglieder des Vereins „Lokbahnhof Sonneberg e. V.“ hatten extra für den VSE-Sonderzug eine ihrer Loks auf die Drehscheibe gezogen und zwei Vereinsmitglieder grüßten im vollständigen Weihnachtsmannkostüm. Im thüringischen Lauscha angekommen, machten sich die Fahrtteilnehmer auf den (Fuß-)Weg zur Farbglashütte und erfuhren hier viel Interessantes über die Geschichte der Glasherstellung im Ort. Für alle, denen die im Anschluss servierte Hüttenwurst nicht ausreichend war, bestand die Möglichkeit, sich in der Gaststätte zusätzlich zu stärken, bevor am Nachmittag der Fahrplan zur Rückfahrt rief. Als kleine Entschädigung für den fehlenden Speisewagen hatten die Vereinsmitglieder für den Abend nochmals die Metzgerei Friedrich bemüht und so wurde binnen weniger Minuten Aufenthalt in Neuenmarkt-Wirsberg ein komplettes fränkisches Brotzeit-Büffet verladen und anschließend im Triebwagen aufgebaut. Beim „Halbjahres-Weihnachts-Festessen“ verging die Zeit der Rückfahrt wie im Fluge und pünktlich erreichte der Zug dann auch die Ausgangsorte. So ist es kein Wunder, dass sich die Fahrgäste überschwänglich für den Ausflug bedankten und einige gleich ihre Teilnahme an der nächsten Fahrt reservierten. Am 26. August zieht eine historische Diesellok der Baureihe V75 den Museumszug über den Erzgebirgskamm zum Schloss und der dortigen Brauerei in Chyše (Chiesch). (PM VSE e.V.)

 Ein Bild der Sonderfahrt gibt es in der Jahresgalerie.

25.06.2017:

Terminupdate.

18.06.2017:

Die Jahresgalerie wurde ergänzt.

11.06.2017:

Fotogalerie der 25. Eisenbahntage sowie EAB-Galerie ergänzt.

01.06.2017:

 

25. Schwarzenberger Eisenbahntage erfolgreich beendet

Buchstäblich heiße Tage liegen hinter den Mitgliedern des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. Nach wochenlanger Vorbereitung öffneten sie vom 25. bis 28. Mai die Lokschuppentore des Eisenbahnmuseums. Die traditionellen Schwarzenberger Eisenbahntage erlebten ihre nunmehr 25. Auflage. Der Wettergott meinte es sehr gut mit den Veranstaltern und ließ an allen Tagen die Sonne über dem ausgedehnten Festgelände scheinen. Zusammen mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm rund um die alte und neue Eisenbahn folgten über 3.000 Gäste der Einladung ins Museum. Über 50 Akteure, Vereinsmitglieder und ihre Familien sowie Freunde und Förderer des Vereins sicherten durch ihre ehrenamtliche Arbeit einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Der vielfache Dank der Gäste war Anerkennung und Bestätigung für die Bemühungen. Als Gastlokomotiven konnten in diesem Jahr je eine Vertreterin der Baureihe V200 der ehemaligen Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn besichtigt werden. Weiterhin kamen von der Firma Railsystems RP GmbH die Diesellok 218 480 der ehemaligen Deutschen Bundesbahn und aus dem Historischen Bahnbetriebswerk Arnstadt die Dampflok 91 6580 sowie die Diesellok WR360C14, eine Werklokomotive der britischen Besatzungstruppen, von deren Typ auch einige Exemplare bei der Deutschen Reichsbahn unter der Baureihe V36 im Einsatz waren. Die Güterverkehrssparte der Deutsche Bahn AG präsentierte mit den elektrischen Lokomotiven 143 316 und 152 137 den modernen und umweltfreundlichen Güterverkehr. Beide Fahrzeuge wurden mangels Oberleitung von der auch schon fast historischen, aber noch im täglichen Einsatz stehenden Diesellok 294 576 von Zwickau nach Schwarzenberg hin und zurück überführt. Am 27. Mai stellte die Vogtlandbahn mit einem Triebwagen der Baureihe 650 den modernen Personenverkehr vor. Weil die vereinseigene Dampflok 50 3616-5 pausieren muss, wurde sie von der Dampflok 52 8079-7 vertreten. Der Zubringerverkehr zwischen Eisenbahnmuseum und dem Bf Schwarzenberg erfolgte an allen vier Tagen wie immer pünktlich durch einen historischen Triebwagen der Deutschen Reichsbahn mit Anschlüssen von und zu den Zügen der DB Erzgebirgsbahn. Einen besonderen Gast begrüßten die Vereinsmitglieder am 25. Mai: Aus dem Land der aufgehenden Sonne war Herr Ken Kubo ins Erzgebirge gekommen um über die Eisenbahngeschichte in Schwarzenberg und Umgebung in seiner Heimat zu berichten. Von der Vielzahl der Ausstellungsstücke im Museum überrascht, verlängerte er seine eingeplante Besuchszeit spontan um drei Stunden. Am 27. Mai konnte der fast ausgebuchte VSE-Museumszug dann nach mehreren Jahren wieder mit Dampf über Johanngeorgenstadt hinaus bis auf den Erzgebirgskamm nach Pernink (Bärringen-Abertham) in der Tschechischen Republik fahren. Dank hier auch an die tschechischen Eisenbahner, die das ermöglichten. Erstmals begeisterte die 1. VSE-Prinzessin Nele die Museumsbesucher und warb um Unterstützung für die anstehende Hauptuntersuchung der vereinseigenen Dampflok 50 3616-5. Höhepunkt des letzten Tages war die Modenschau historischer Bekleidung aus 2 Jahrhunderten sowie eine Präsentation von Eisenbahnuniformen aus den Jahren 1945 bis 1992. Eine lange Erholungspause können die Vereinsmitglieder aber dennoch nicht einlegen, denn bereits am kommenden Pfingstwochenende ist der Museumszug anlässlich der Pfingstdampftage im Deutschen Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt im Einsatz. Außerdem ist das Schwarzenberger Museum natürlich von Montag bis Sonnabend geöffnet. PM VSE e.V. 

Link zur Fotogalerie der 25. Eisenbahntage.

07.05.2017:

 

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg bleibt am 13. Mai 2017 geschlossen

Für Sonnabend, den 13. Mai wurde der Lokschuppen für eine Veranstaltung vermietet. Dazu muss ein Teil der Ausstellungsexponate seinen angestammten Platz räumen. Um eine Gefährdung der Besucher durch die umfangreichen Rangierarbeiten auszuschließen sowie den reibungslosen Auf- bzw. Abbau der Technik und Bestuhlung zu gewährleisten, hat sich der Verein entscheiden müssen, das Museum am 13. Mai für den öffentlichen Besucherverkehr zu schließen. Ab Montag, den 15. Mai ist das Museum dann wieder planmäßig geöffnet. Der Verein bittet dafür um Verständnis! (PM VSE e.V.)

Erzgebirgische Aussichtsbahn startete mit verhindertem Volldampf in die Walpurgisnacht

Am 29. und 30. April wollten die Organisatoren die Erzgebirgische Aussichtsbahn mit Volldampf in die Walpurgisnacht starten. Extra als Publikumsmagnet war die Dampflok 86 1333-3 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) vor dem VSE-Museumszug eingeplant. Zum Leidwesen aller trat am Sonnabendmittag während der ersten Tour ein Schaden an der Lok auf, der auch trotz intensiver Bemühungen des Lokpersonals nicht vor Ort repariert werden konnte. Nach vorherigem Einsatz im Leipziger Raum kam die 86er früh in Schwarzenberg an und leistete den ersten Zugdienst bis Annaberg-Buchholz ohne Probleme. Bei der Rückfahrt stellte man jedoch bei der planmäßigen Unterwegskontrolle ein stark erwärmtes Gleitlager an einer Achse fest. Bei der nachfolgenden Untersuchung im Schwarzenberger Eisenbahnmuseum auf der Untersuchungsgrube wurde durch das Personal ein größerer Schaden an dem Lagerausguss befundet. Dadurch war leider kein weiterer Einsatz mehr möglich. Die Lok musste nach einer Notmaßnahme am Lager mit reduzierter Geschwindigkeit und etappenweise in ihre heimatdienststelle Glauchau überführt werden. Nach Ausbau der Achse und finaler Befundung der Lagerschäden wird eine Instandsetzung mit dem Ausbesserungswerk Meiningen, wo die Lok vor kurzem aufgearbeitet worden ist, abgestimmt. Solche Schäden sind auch im planmäßigen Dampfbetrieb vor Jahren immer einmal aufgetreten und lassen sich auch durch professionelle Lokbehandlung nie ganz vermeiden. Man hofft, dass die erforderliche Reparatur kurzfristig erfolgen kann, damit die Lok bald wieder dampfen kann. Sie kam übrigens im Februar 1949 erstmalig in unsere Gegend und wurde damals beim Bahnbetriebswerk Schwarzenberg eingesetzt. So musste die Lokomotive nach erster Rückkehr in Schwarzenberg außer Betrieb genommen werden. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der PRESS hat diese sofort gehandelt und eine Ersatzlokomotive aus Glauchau nach Schwarzenberg beordert. So konnte der zweite Zugumlauf des Tages mit 90 Minuten Verspätung mit der Diesellok 112 708-3 ab Schwarzenberg doch noch auf die Reise gehen und musste nicht ausfallen. Bei den enttäuschten Fahrgästen, hatten sie doch die Dampflok erwartet, warben die Beteiligten um Verständnis. Erfreulich für die Organisatoren zeigten doch alle Fahrgäste Verständnis für den technisch bedingten Ausfall der Dampflok und genossen trotz allem die Reise durch das Erzgebirge. Dank des außerordentlichen Engagements aller Beteiligten und unter Kürzung der Unterwegsaufenthaltszeiten (Entfall des Wassernehmens der Dampflok) erreichte der Aussichtsbahnzug auf der Rückfahrt von Annaberg-Buchholz kommend mit nur noch mit fünf Minuten Verspätung den Bahnhof Schwarzenberg. Am Sonntag begann der Fahrbetrieb planmäßig erst am Nachmittag in Schwarzenberg. Das Programm war eigens auf die Walpurgisnacht ausgerichtet und die Mitglieder des Eisenbahnvereins Bahnhof Schlettau e. V. organisierten in Bahnhofnähe ein Hexenfeuer. Mit knisterndem Walpurgisfeuer, Livemusik und Feuerwerk wurde bei schönem Wetter der Frühling begrüßt. Nach einem erlebnisreichen Aufenthalt in Schlettau erreichten die Fahrgäste mit den Zügen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn wieder ihre Ausgangsorte. An beiden Fahrtagen konnte in den Zügen der EAB ein Eisenbahnfreund aus Australien begrüßt werden. Schon mehrfach hatte der Gast seinen Urlaub im Erzgebirge verbracht. Jetzt reiste er extra wegen der Aussichtsbahn an und war von den Aussichten sowie auch dem Ort seiner Unterkunft, Schwarzenberg, begeistert. Den Dank der Fahrgäste, dass trotz technisch bedingtem Ausfall der Dampflok 86 1333-3, dennoch alle geplanten Fahrten mit den Ersatzlokomotiven 112 708-3 und 223 152-0 durchgeführt werden konnten, geben die mitwirkenden Zugpersonale gern an die PRESS weiter. Das nächste Mal geht die Erzgebirgische Aussichtsbahn dann am 10. und 11. Juni 2017 auf die Reise. Dann laden die historischen Triebwagen zum Besuch des Orts- und Bahnhofsfestes zur 650-Jahrfeier in Walthersdorf ein. Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke sowie im Internet unter www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de. Kurzentschlossene Fahrgäste können ihre Fahrkarte auch beim freundlichen Zugpersonal erwerben. (PM TVE eV.)

 Einige Bilder vom Fahrtwochenende gibt es in der EAB-Galerie.

23.04.2017:

Erzgebirgische Aussichtsbahn startet „Mit Volldampf in die Walpurgisnacht“

Zum Start in die Fahrtsaison 2017 dampft die Aussichtsbahn am 29. und 30. April durch das Erzgebirge und lädt im historischen VSE-Museumszug zu einer erlebnisreichen Fahrt anlässlich der traditionsreichen Walpurgisnacht ein. Höhepunkt ist unser Walpurgiszug am 30. April. Dazu verkehrt die Aussichtsbahn am Sonntag extra später und lädt zum Besuch des beliebten Hexenfeuers in Schlettau ein. Mit dem knisternden Walpurgisfeuer wird der Frühling begrüßt. Weil die vereinseigene Dampflok 50 3616-5 nach Ablauf ihrer Fristen vorläufig pausieren muss, kommt die Dampflok 86 1333-3 der Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft Pressnitztalbahn mbH (PRESS) zum Einsatz. Loks dieser Baureihe gehörten bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Alltagsbild auf den erzgebirgischen Strecken. Bis 1988 kamen sie u. a. zwischen Schlettau und Crottendorf zum Einsatz. Dank der PRESS konnte vor einigen Jahren eine Lok nach Sachsen zurückgekauft werden und kommt nun erstmals auf der EAB zum Einsatz. Das Wochenende wird zugleich das einzige Dampf-Wochenende der laufenden Saison sein. Am Sonnabend verlassen die Züge Schwarzenberg um 9.10 Uhr sowie 14.10 Uhr, in Annaberg-Buchholz unt Bf beginnen die Fahrten um 11.15 Uhr und 16.15 Uhr. Während der Öffnungszeiten des Eisenbahnmuseums Schwarzenberg verkehrt die Aussichtsbahn bis ins Eisenbahnmuseum (13.05 Uhr an/13.55 Uhr ab Museum). Am Sonntag ist der Fahrplan dann extra auf die Walpurgisnacht zugeschnitten. Der erste Zug des Tages startet in Schwarzenberg erst um 14.10 Uhr sowie in Annaberg-Buchholz um 16.15 Uhr. Zweifelsohne der Höhepunkt des Wochenendes werden jedoch die Abend- bzw. Nachtfahrten zum Walpurgisfeuer nach Schlettau. Reisetipp für Gäste aus Richtung Schwarzenberg: 19.00 Uhr Abfahrt ab Bf Schwarzenberg, 20.02 Uhr Ankunft in Schlettau, 23.55 Uhr Rückfahrt ab Schlettau nach Schwarzenberg. Reisetipp für Gäste aus Richtung Annaberg-Buchholz: 20.35 Uhr Abfahrt ab Annaberg-Buchholz unt Bf, 20.57 Uhr Ankunft in Schlettau, 22.45 Uhr Rückfahrt ab Schlettau nach Annaberg-Buchholz. Natürlich bestehen auf allen Unterwegsstationen Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten. Im Bahnhof Schlettau ist extra ein längerer Halt zum Besuch des dortigen Hexenfeuers eingeplant. Zu den Zugankünften 20.02 Uhr aus Schwarzenberg und 20.57 Uhr aus Annaberg-Buchholz dürfen sich die Fahrgäste auf einen kleinen Fackelzug zum Walpurgisfeuer in Bahnhofsnähe freuen. Am Feuer erwartet sie sowohl eine gemütliche Stimmung mit Live-Musik und Getränke-und Imbissversorgung als auch um 22.00 Uhr ein Feuerwerk. Selbstverständlich wird auch die eine oder andere Hexe am Walpurgisfeuer  auftauchen... Auch in diesem Jahr gilt die ErzgebirgsCard für eine einfache Fahrt als Fahrkarte, lediglich der Dampfzugzuschlag muss an diesem Fahrtwochenende beim Zugpersonal noch bezahlt werden. (PM TVE e.V.)

 Die (vorläufige) Abschiedstour der Dampflok 50 3616-5 fand leider ohne die Hauptdarstellerin statt

Nach der Winterpause wollten die Mitglieder des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. ihre Dampflok am Ostersonntag zum vorläufig letzten Mal auf große Reise schicken. Von Schwarzenberg aus wollten weit über 300 ihrer Fans mit ihr ins vogtländische Adorf reisen. Nach einer Probefahrt am 14. April nach Johanngeorgenstadt wurde jedoch eine Undichtheit im Inneren des Kessels festgestellt. Im Ergebnis der nachfolgenden Begutachtung des Schadens, zu der extra ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, starteten die Vereinsmitglieder einen Reparaturversuch. Trotz intensiver Bemühungen des Personals konnte die Undichtigkeit jedoch nicht vollständig beseitigt werden. Da bei einem Kessel jedoch die Sicherheit immer an erster Stelle steht und sich Kompromisse von selbst verbieten, mussten die Vereinsmitglieder schweren Herzens die Entscheidung treffen, dass die Lok außer Betrieb genommen werden muss. Der entstandene Schaden kann im Rahmen der geplanten Hauptuntersuchung, bei der ohnehin alle Rohre im Kessel erneuert werden müssen, mit beseitigt werden. So sind hier zumindest keine zusätzlichen Kosten zu erwarten und die Spendenaktion läuft wie geplant weiter. Den Fahrgästen konnte nichts desto trotz das Erlebnis Dampfzugfahrt am Ostersonntag geboten werden, denn die Dampflok 52 8079-7 stand in Schwarzenberg schon in Bereitschaft und sollte eigentlich die vereinseigene Lok unterstützen. So musste nun die 52er ihre ganze Kraft unter Beweis stellen und übernahm die Beförderung des Zuges von Schwarzenberg über Aue, Hartenstein, Wilkau-Haßlau und Zwickau ins vogtländische Adorf (Vogtl) alleine. Hier statteten die Fahrgäste dem Eisenbahnmuseum einen Besuch ab. Für die kleinen Fahrgäste war der Osterhase selbstverständlich ebenfalls unterwegs. Von Adorf (Vogtl) aus brachte der Museumszug die Gäste wieder in die Ausgangsorte zurück. Gleich zu Beginn der Rückfahrt hatte der Zug auf 12,7 Kilometern einen Höhenunterschied von 229 Metern zu überwinden. Hier musste sich die Zuglok „mächtig ins Zeug legen“ und bot den technikbegeisterten Fans ein besonderes Hörerlebnis. Die vereinseigene Dampflok 50 3616-5 muss nun bis auf Weiteres pausieren. Mit Beginn der Arbeiten ist jedoch frühestens im kommenden Jahr zu rechnen. Bis dahin wird die 52er noch mehrfach vor dem VSE-Museumszug zum Einsatz gelangen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die treuen Fahrgäste des VSE-Museumszuges. (PM VSE e.V.)

16.04.2017:

Einige Bilder von den Ostersonderfahrten gibt es in der Jahresgalerie. Leider wurde 50 3616 am Karfreitag schadhaft. Somit wurden die Züge allein von 52 8079 bespannt.

02.04.2017:

Alles neu macht der Mai… - die Erzgebirgische Aussichtsbahn startet in die neue Saison

An dieses Sprichwort erinnern die Macher der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, auch wenn es nicht ganz zutreffend ist. Denn die Neuerungen zur aktuellen Fahrtsaison beginnen bereits Ende April. Und dazu wurden im März die (formellen) Grundlagen gelegt. Am 27. März unterzeichneten die Organisatoren, bestehend aus den Anliegerkommunen Annaberg-Buchholz, Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Raschau-Markersbach und Schwarzenberg sowie der DB Erzgebirgsbahn, dem Tourismusverband Erzgebirge e. V. sowie dem Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. die Vereinbarung. Die Unterschriften setzen den vorläufigen Schlusspunkt unter die fast einjährige Vorbereitung der nunmehr neunten Fahrtsaison. In den zurückliegenden Monaten haben alle Partner am gemeinsamen Projekt gearbeitet und präsentieren nun eine wahre Vielfalt an Neuerungen, die, gepaart mit Bewährtem, viele Touristen aus Nah und Fern anlocken sollen. Stand in den Vorjahren ein relativ festes Fahrplangerüst im Vordergrund, werden die Fahrzeiten in diesem Jahr noch enger mit den Veranstaltungen entlang der Strecke verbunden und auf diese abgestimmt. Zum Start in die Fahrtsaison 2017 dampft die Aussichtsbahn am 29. und 30. April durch das Erzgebirge und lädt im historischen VSE-Museumszug zu einer erlebnisreichen Fahrt anlässlich der traditionsreichen Walpurgisnacht ein. Höhepunkt ist der Walpurgiszug am 30. April. Dazu verkehrt die Aussichtsbahn am Sonntag extra später und lädt zum Besuch des beliebten Hexenfestes in Schlettau ein. Mit dem knisternden Walpurgisfeuer wird der Frühling begrüßt. Am 10. und 11. Juni feiert Walthersdorf das 650jährige Jubiläum des Ortes. Gleich am Museumsbahnhof, der mit dem historischen Schienenbus erreicht werden kann, erwarten die Fahrgäste verschiedene Ausstellungen. Sie haben sogar die Möglichkeit, das ganz in der Nähe liegende Silberbergwerk „Rosenbuschzeche“ zu begehen. Auf dem Dorfplatz wird ein buntes Festprogramm geboten, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und alle sind herzlich eingeladen, mitzufeiern! Um den Gästen eine bessere An- und Abreisemöglichkeit zu bieten, verkehren die Triebwagen am Sonnabend später. Um 18.50 Uhr besteht nochmals eine Fahrtmöglichkeit nach Annaberg-Buchholz sowie um 19.33 Uhr nach Schwarzenberg. Das Wochenenden 08. und 09. Juli steht unter dem Motto: „Schlossexpress nach Schlettau“. Nur wenige Fußminuten vom „heimlichen Hauptbahnhof“ der Aussichtsbahn, dem Bahnhof Schlettau, lockt das Schloss Schlettau mit seinem Schlossparkfest  und  einem Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein im Park und Schloss, Gaumenfreuden und einem tollen Feuerwerk. Eisenbahnliebhaber kommen zudem an beiden Tagen zum Erzgebirgischen Eisenbahn- und Oldtimererlebnissommer auf ihre Kosten. Passend zu den Höhepunkten des Schlossparkfestes verkehrt der historische Zug am Sonnabend nach einem eigens darauf abgestimmten Sonderfahrplan. Der VSE-Museumszug wird an beiden Tagen von einer historischen Diesellok der Baureihe V100 gezogen. Lokomotiven dieses Typs zogen über zwanzig Jahre die Reisezüge auf dieser Strecke. Dank der Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft mbH Pressnitzalbahn (PRESS) kann heute noch eine solche Lok zum Einsatz gelangen. Am 19. und 20. August kann die Aussichtsbahn-Fahrt mit dem Besuch des Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfestes kombiniert werden, welches sich bereits zum 24. Mal jährt. Die historischen Schienenbusse bieten für Gäste in Feierlaune die aussichtsreiche Anreisemöglichkeit in die Perle des Erzgebirges. Zur Zugankunft 14.26 Uhr am Bf Schwarzenberg wartet an beiden Tagen ein Stadtführer auf die ankommenden Fahrgäste, der mit ihnen gemeinsam zum Festgetümmel in die malerische Altstadt spaziert. Um den Festbesuchern am Sonnabend eine bequeme An- und Abreise zu ermöglichen, verkehren die Triebwagen an diesem Tag ebenfalls später. Die sogenannten “Ferkeltaxis” bringen die Fahrgäste am 9. und 10. September zu gleich zwei Jubiläen! Viel zu sehen und erleben gibt es zur 650-Jahr-Feier in Cunersdorf, dem Ortsteil von Annaberg-Buchholz, der sich auch heute noch als das „Eisenbahnerdorf“ im mittleren Erzgebirge sieht. Ebenso aufregend wird es in der Gemeinde Raschau-Markersbach, welche zum „Spätsommer-Hutzn“ einlädt. Am Sonntag lohnt ein Abstecher in eine der zahlreichen Einrichtungen, die zum Tag des offenen Denkmals geöffnet haben. Auch an diesem Sonnabend sind die Fahrzeiten für die Festbesucher nach hinten verschoben. Den goldenen Herbst im Erzgebirge erlebt man am besten bei einer gemütlichen Fahrt im VSE-Museumszug am 30. September und 01. Oktober. Mit von der Partie sind Schwarzenberger Türmer und Nachtwächter aus Annaberg-Buchholz, die  spannende Geschichten und lustigen Anekdoten im Gepäck haben. Dazu kann an eine Auswahl an regionalen Speisen und Getränken im mitgeführten Büfettwagen genossen werden. Zur schönsten Zeit des Jahres laden die Organisatoren der EAB zu einer besonders stimmungsvollen Fahrt im modernen Triebwagen der Erzgebirgsbahn ein. Am 28. Dezember können sich die Fahrgäste von der einmaligen Atmosphäre der im weihnachtlichen Glanz erstrahlenden Städte und Dörfer verzaubern lassen, erleben traumhafte Ausblicke auf die herrliche Winterlandschaft und können die besinnliche Zeit mit einem wärmenden Glühwein beim Aufenthalt am Museumsbahnhof Schlettau genießen. Generell starten die Züge in Schwarzenberg nun bereits kurz nach Ankunft der Anschlusszüge aus Zwickau und Johanngeorgenstadt, so dass hier ein kürzerer Übergang erfolgen kann. Nach Rückkehr in Schwarzenberg konnten die Übergangszeiten ebenfalls verkürzt werden. In Annaberg-Buchholz gibt es weiterhin die gewohnt guten Übergangsmöglichkeiten zu den Zügen der DB Erzgebirgsbahn. Die Organisatoren freuen sich bereits jetzt auf den regen Zuspruch der Gäste aus Nah und Fern. Vielleicht verlocken die abgestimmten Fahrpläne auch die einheimischen Gäste einmal mehr, ihrem Auto ein freies Wochenende zu gönnen und die Heimat aus dem Zug zu betrachten. Es bieten sich ganz neue Perspektiven, viele schöne Aussichten gibt es als Zugabe! Bitte steigen Sie ein! Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke. Kurzentschlossene Fahrgäste erhalten ihre Fahrkarte auch wie gewohnt in den Zügen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn. Auch in diesem Jahr gilt die ErzgebirgsCard als Fahrkarte für eine einfache Fahrt auf der Strecke Annaberg-Buchholz – Schwarzenberg. Lediglich bei Dampflokeinsatz wird im Zug noch der Dampflokzuschlag fällig. (PM TVE e.V.)

Einige neue Bilder in die Jahresgalerie eingefügt.

26.02.2017:

Das Programm unserer 25. Schwarzenberger Eisenbahntage ist online. Dieses und weitere Termine hier.

19.02.2017:

Die Jahresgalerie 2017 wurde eröffnet. Weiterhin wurde inzwischen der nächste Spendenbaustein für 50 3616 gestartet.

08.01.2017:

Aus dem Zughotel Wolkenstein ist eine Schlafwageninneneinrichtung der DR abzugeben. Interessenten melden sich bitte unter unserer Kontaktadresse.

01.01.2017:

Erzgebirgische Aussichtsbahn sorgt für stimmungsvollen Jahresausklang

Schwarzenberg: Stimmungsvoller konnte die Fahrtsaison 2016 der Erzgebirgischen Aussichtsbahn nicht ausklingen. Zur schönsten Zeit des Jahres luden die Organisatoren der EAB zu einer ganz besonderen Fahrt im modernen Triebwagen der Erzgebirgsbahn ein. Erstmals hieß es im Dezember "Einsteigen, bitte!", zur Lichtlfahrt auf der Strecke zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz. Bereits im Vorfeld waren für beide Fahrten am 28. Dezember alle verfügbaren Fahrkarten innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Über 200 Fahrgäste aus Nah und Fern erlebten den Charme des Weihnachtslandes Erzgebirge aus neuen Perspektiven und genossen aus den großen Fenstern der Erzgebirgsbahn Panoramablicke über die im warmen Lichterglanz erstrahlende Region. Ein einzigartiges Erlebnis bot dabei der Halt des Triebwagens auf dem bekannten Eisenbahnviadukt in Markersbach mit Ausblicken in Richtung Westerzgebirge. Die Begeisterung war groß als der Zug inmitten von leuchtenden Fackeln auf dem Viadukt zum Stehen kam. Für diese tolle Überraschung sorgten die Mitarbeiter der Erzgebirgsbahn, die darüber hinaus an diesem Fahrtag die kulinarische Betreuung der Fahrgäste übernahmen. Den erlebnisreichen Tag rundete ein 30minütiger Zwischenstopp am Museumsbahnhof Schlettau ab, der wie an allen EAB-Fahrtagen seine Türen geöffnet hatte. In gemütlicher Atmosphäre versorgte der Eisenbahnverein Schlettau die Gäste mit Glühwein und Bratwurst. Wer in diesem Jahr nicht die Möglichkeit hatte, das weihnachtliche Erzgebirge mit der EAB zu erkunden, hat am 28. Dezember 2017 wieder die Gelegenheit dazu. Der Vorverkauf hierfür beginnt in Kürze. Alle weiteren Fahrtermine für 2017 und Vorverkaufsstellen sind unter www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de zu finden. (PM VSE e.V.)
 

17.12.2016:

Weitere Bilder vom 3. Adventswochenende gibt es in der Jahresgalerie.

 

VSE-Museumszug zum letzten Mal im alten Jahr unterwegs
Am 10. Dezember 2016 sollte die Dampflok 50 3616-5 zum letzten Mal in diesem Jahr mit dem VSE-Museumszug auf die Reise gehen. Die Vereinsmitglieder luden zu den traditionellen Nikolaus- und Lichterfahrten ein und viele große und kleine Fahrgäste hatten sich angekündigt. Groß war deshalb der Schreck bei den Organisatoren, als am Sonnabendvormittag die Mitteilung des Leipziger Museumszuges eintraf, dass dieser aufgrund einer Streckensperrung nicht mehr rechtzeitig in Schwarzenberg eintreffen würde. Zwei Wagen dieses Zuges sollten den VSE-Zug verstärken, um weiteren 120 Fahrgästen die Mitfahrt im mittäglichen Nikolauszug nach Schlettau zu ermöglichen. Nach vielen Telefonaten und gefühlt unzähligen bangen Minuten war dann jedoch klar, dass der VSE Unterstützung eines anderen befreundeten Eisenbahnverkehrsunternehmens erhalten kann, dessen Sonderzugankunft kurz hinter der geplanten des Leipziger Zuges lag. So waren dann doch noch rechtzeitig zwei Verstärkungswagen angekuppelt und die Nikolausfahrt konnte pünktlich beginnen. Über den bekannten Viadukt in Markersbach ging die Reise zum "heimlichen Hauptbahnhof" der Erzgebirgsbahn nach Schlettau und wieder zurück. Nach der Bergparade machte sich der VSE-Museumszug erneut auf die Reise in das obere Erzgebirge. Besonders die abendliche Lichterfahrt hinterlässt in jedem Jahr einen wundervollen Eindruck vom festlich erleuchteten Weihnachtsland. Die Ausblicke aus dem Wagenfenster gleichen einem Blick auf die bekannten Weihnachtsberge. Die Mitglieder des Eisenbahnvereins Bahnhof Schlettau e. V. empfingen die Gäste der Sonderzüge in bekannt herzlicher Weise mit einem weihnachtlichen Programm sowie Bratwurst und Glühwein. Die in den Zügen mitreisenden Weihnachtsmänner, -frauen und -wichtel hatten alle Hände voll zu tun, um den kleinen Gästen nach einem Lied oder Gedicht eine süße Überraschung zu überreichen. Viel Arbeit gab es auch für die auf dem museumseigenen Stellwerk 3 diensttuenden Vereinsmitglieder. Weihnachtsmarkt und Bergparade lockten wieder mehrere Sonderzüge in die "Perle des Erzgebirges". Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Erzgebirgsbahn sorgten hier die Vereinsmitglieder für einen reibungslosen Betriebsablauf. Mehrere Sonderzugbetreiber nutzten die Anschlussbahn des Museums zur Abstellung und Restaurierung ihrer Fahrzeuge bis zur Rückfahrt. Ein glückliches Ende nahm auch die Fahrt des Leipziger Sonderzuges: Mit mehr als einer Stunde Verspätung konnten die Kollegen ihre Fahrt fortsetzen und die Gäste aus der Messestadt erreichten Schwarzenberg noch rechtzeitig vor Beginn der Bergparade. Nach der Fahrt legt die vereinseigene Dampflok 50 3616-5 erst einmal eine Winterpause ein. Für die Vereinsmitglieder laufen allerdings schon die Vorbereitungen für 2017 auf Hochtouren. Am Osterwochenende soll die Dampflok dann erneut zum Einsatz gelangen, dann allerdings vorläufig zum letzten Mal. Die Fristen der Lok laufen ab, für eine Wiederinbetriebnahme ist die sogenannte Hauptuntersuchung in einer Fachwerkstatt erforderlich. Dazu laufen zwar schon seit einigen Monaten die Vorbereitungen und eine Spendenaktion wurde initiiert. Viele Freunde und Unterstützer der Lok haben schon kräftig gesammelt. Jüngst konnten sich die Vereinsmitglieder über eine Unterstützung der Erzgebirgssparkasse freuen. Bis die Lok in die Werkstatt gebracht werden kann, sind jedoch noch große Anstrengungen notwendig. Leider konnte bis dato noch keine Fördermöglichkeit erschlossen werden und so muss eine Gesamtfinanzierung des Projektes, immerhin in sechsstelliger Höhe, ausschließlich aus Vereinsmitteln bestritten werden. Dazu sind weiterhin Spenden willkommen! (PM VSE e.V.)

11.12.2016:

Bilder vom 3. Adventswochenende gibt es in der Jahresgalerie.

 

Schwarzenberg / Annaberg-Buchholz: Noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es denn mit einem Gutschein für das eine oder andere Fahrtwochenende 2017. Pünktlich zum Fest startet nun bereits der Fahrkartenvorverkauf für die neue Saison der Erzgebirgischen Aussichtsbahn. In der großen Eisenbahnvielfalt der Erlebnisheimat Erzgebirge nimmt die Erzgebirgische Aussichtsbahn eine ganz besondere Position ein. Dank des einzigartigen Gemeinschaftsengagements der beteiligten Partner finden zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg seit 2009 regelmäßig Sonderzugfahrten statt. Als einzige der erzgebirgischen Bahnen folgt die 26,7 km lange Strecke der Aussichtsbahn über aussichtsreiche Höhen und bietet beeindruckende Ausblicke auf die Gipfel des Erzgebirges sowie wahre Eisenbahnvielfalt durch den Einsatz verschiedener Zugvariationen. Der touristische Reisebegleiter in jedem Zug gibt Ihnen Ausflugstipps und interessante Erläuterungen zur umliegenden Landschaft sowie zur spannenden Geschichte der Strecke. Seien Sie dabei, wenn es wieder heißt „Einsteigen, bitte!“ und erleben Sie mit uns tolle Fahrtwochenenden mit vielfältigen Angeboten auf einer einzigartigen Eisenbahnstrecke in Deutschland. Zum Start in die Fahrtsaison 2017 dampft die Aussichtsbahn am 29. und 30. April durch das Erzgebirge und lädt Sie im historischen VSE-Museumszug zu einer erlebnisreichen Fahrt anlässlich der traditionsreichen Walpurgisnacht ein. Höhepunkt ist unser Walpurgiszug am 30. April. Feiern Sie mit uns das beliebte Hexenfest und seien Sie dabei, wenn am Bahnhof Schlettau mit einem knisternden Walpurgisfeuer der Frühling begrüßt wird. Am 10. und 11. Juni feiert Walthersdorf das 650jährige Jubiläum des Ortes. Gleich am Museumsbahnhof, den Sie mit dem historischen Schienenbus erreichen, erwarten Sie neben verschiedenen Ausstellungen auch Veranstaltungen für die ganze Familie. Sie haben sogar die Möglichkeit, das ganz in der Nähe liegende Silberbergwerk „Rosenbuschzeche“ zu begehen. Auf dem Dorfplatz wird ein buntes Festprogramm geboten, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und alle sind herzlich eingeladen, mitzufeiern! Das Wochenenden 08. und 09. Juli steht unter dem Motto: „Schlossexpress nach Schlettau“. Nur wenige Fußminuten vom „heimlichen Hauptbahnhof“ der Aussichtsbahn, dem Bahnhof Schlettau, lockt das Schloss Schlettau mit seinem Schlossparkfest. Freuen Sie sich auf ein Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein im Park und Schloss, Gaumenfreuden und ein tolles Feuerwerk. Eisenbahnliebhaber kommen zudem an beiden Tagen zum Erzgebirgischen Eisenbahn- und Oldtimererlebnissommer auf ihre Kosten. Kombinieren Sie am 19. und 20. August Ihre Aussichtsbahn-Fahrt mit dem Besuch des Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfestes, welches sich bereits zum 24. Mal jährt. Die historischen Schienenbusse bieten für Gäste in Feierlaune die aussichtsreiche Anreisemöglichkeit in die Perle des Erzgebirges. Zur Zugankunft 14.26 Uhr am Bf Schwarzenberg wartet an beiden Tagen ein Stadtführer auf Sie, mit welchem Sie zum Festgetümmel in die malerische Altstadt spazieren. Steigen Sie ein, die sogenannten “Ferkeltaxis” bringen Sie am 9. und 10. September zu gleich zwei Jubiläen! Viel zu sehen und erleben gibt es zur 650-Jahr-Feier in Cunersdorf, dem Ortsteil von Annaberg-Buchholz, der sich auch heute noch als das „Eisenbahnerdorf“ im mittleren Erzgebirge sieht. Ebenso aufregend wird es in der Gemeinde Raschau-Markersbach, welche zum „Spätsommer-Hutzn“ einlädt. Am Sonntag lohnt ein Abstecher in eine der zahlreichen Einrichtungen, die zum Tag des offenen Denkmals geöffnet haben. Den goldenen Herbst im Erzgebirge erleben Sie am besten bei einer gemütlichen Fahrt im VSE-Museumszug am 30. September und 1. Oktober. Mit von der Partie sind der Schwarzenberger Türmer und die Nachtwächter aus Annaberg-Buchholz. Seien Sie neugierig auf die spannenden Geschichten und lustigen Anekdoten, die sie im Gepäck haben und genießen Sie dazu eine Auswahl an regionalen Speisen und Getränken im mitgeführten Büfettwagen. Zur schönsten Zeit des Jahres laden wir Sie zu einer besonders stimmungsvollen Fahrt im modernen Triebwagen der Erzgebirgsbahn ein. Lassen Sie sich am 28. Dezember verzaubern von der einmaligen Atmosphäre der im weihnachtlichen Glanz erstrahlenden Städte und Dörfer, erleben Sie traumhafte Ausblicke auf die herrliche Winterlandschaft und genießen Sie die besinnliche Zeit mit einem wärmenden Glühwein bei Ihrem Aufenthalt am Museumsbahnhof Schlettau. Sowohl Fahrkarten als auch Gutscheine erhalten Interessierte in den Vorverkaufsstellen entlang der Strecke. Darüber hinaus können Fahrkarten selbstverständlich bequem über die Internetseite www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de bestellt werden. Gerne heißen wir auch Reisegruppen wieder herzlich willkommen im Erzgebirge. Reservierungen von Gruppen ab 10 Personen werden unter der E-Mail  gruppen@erzgebirgische-aussichtsbahn.de entgegengenommen. Kurzentschlossene können wie gewohnt Fahrkarten auch am Fahrttag beim Zugpersonal vor Ort und ohne Aufpreis erwerben. (PM TVE eV.)